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Geschichte

Wo heute die Gaststätte und Pension „Zur Waldhufe“ entsteht, stand ursprünglich das Haus des Waldwärters, der im städtischen Wald für Ordnung zu sorgen hatte. In Absprache mit dem Waldwärter waren die Bürger der Stadt berechtigt, Beeren und Pilze zu sammeln oder für ihre Stallungen Streu zu harken.

 

Für müde Wanderer stellte der Waldwärter seinen Garten zur Verfügung und begann dort auch Erfrischungen anzubieten. Die offizielle Eröffnung der Schankwirtschaft fand am 01.April 1885 statt. 1892 gaben die Stadtverordneten ihre Zustimmung zum Erweiterung der Schankwirtschaft neben dem Waldwärterhaus. In diese Zeit fällt auch der Ausbau des Röhrweges in die sogenannte Stadtpromenade ,die zu einem schönen Sommerweg ausgebaut wurde, der bis zur Schankwirtschaft „Zur Waldhufe“ führte. Es wurde zur schönen Tradition, am Wochenende zur „Waldhufe“ oder zur benachbarten Gaststätte „Zum Weinberg“ zu spazieren und dort zu verweilen. Man aß Plinse und trank Kaffee und sicher auch das eine oder andere Bierchen.

 

Nach der Wende, in den 90er Jahren, wurde die Gaststätte „Zur Waldhufe“ geschlossen und lag seit dieser Zeit im Dornröschenschlaf, aus welchem wir sie nun mit vereinten Kräften wecken wollen. Dabei ist es uns wichtig, Funktionalität und den gemütlichen ursprünglichen Charakter dieses Ortes miteinander zu vereinen und diesem einzigartigen Platz zu neuem Leben zu erwecken.